Ein Buch, dass die Realität gut abbildet, aber auch Lösungen anbietet. Gerade hier auf dem Land werden die Wege zu den Geburtskliniken immer weiter. Hebammen und Kinderärzte stehen längst nicht mehr ausreichend zur Verfügung. Werdende Eltern müssen also befähigt werden, sich selbst zu helfen. Genau da setzt dieses wichtige Buch an.

Simone Lehwald, Landhebamme www.handinhand-emmerthal.de

Gerade als Alleinerziehende ist es ja besonders tricky, eine Geburt auch noch mit Autofahren und völlig frei von Überraschungen durchzuziehen, und deswegen habe ich mein Rezensionsexemplar sehr gespannt gelesen. Mierau und Gaca geben viele gute Tipps, zum Beispiel ab 3 Wochen vor dem errechneten Termin neben der Geburtsstation campieren, oder aber gleich eine bindungsorientierte Autogeburt einplanen, für die zwei, drei gute unerschrockene Freundinnen sowie eine Fahrerin mit Nerven aus Drahtseilen benötigt werden.

Christine Finke von  mama-arbeitet.de

Echte Männer, die ohnehin nichts lieber tun als Auto fahren, finden hier auch pragmatische und leicht umzusetzende Tipps, die ihren Frauen die Geburt im Auto nicht nur erleichtern sondern sogar richtig schön machen. Wäre ich schwanger, ich würde das Buch sofort kaufen.

Patricia auf dasnuf.de

Als Taxiunternehmer bin ich froh um dieses Buch und den darin empfohlenen Autokoffer, den ich nun immer bei mir habe. Ich hoffe allerdings, dass wir Taxifahrer nun nicht auch von höheren Haftpflichtprämien betroffen werden.

Wer braucht Storchenwagen, wenn es im persönlichen PKW so entspannt und gemütlich geht?

Endlich sind wir den Druck los, kompetente Fachfrauen an unserer Seite haben zu wollen in einer Lebenslage, in der wir an unsere körperlichen und emotionalen Grenzen kommen. Einziges Manko des Buches: Ich hätte mir noch ein Kapitel gewünscht zu „Mit links das Steuer halten, mit rechts abnabeln“.

Ein wunderbares Buch für alle Eltern. Ich fühle mich hervorragend vorbereitet auf dieses Abenteuer und danke allen, die es ermöglicht haben, dass die Geburten nun auch in Autos stattfinden können, insbesondere Herrn Gröhe, der sich in den letzten Jahren beispielhaft eingesetzt hat und nun seinem Nachfolger Jens Spahn, von dem wir alle denken, dass er in seine Fußstapfen tritt.